„Wir sagen euch an, den lieben Advent“ – lieb ist ja schön und gut, aber toll sehen die Aussichten für die kommenden Tage leider nicht aus und schon gar nicht vorweihnachtlich.
Der Grund liegt in einer seichten Südwestströmung, die vorderseitig von Tief YONATAN am heutigen Freitag in Gang gekommen ist und morgen von Tief ZENOBIO nahtlos weitergeführt wird.
Der Samstag startet damit grau wie er grauer kaum sein könnte, denn noch in der Nacht hat uns eine Front von YONATAN überquert. Am Tage selbst ist Sonnenschein aller Voraussicht nach die Ausnahme und spätestens abends verdichten sich die Wolken vor der ersten Front ZENOBIOs wieder. Immerhin frieren muss man nicht, denn mit bis zu 9 Grad wird es recht mild.
Nachts bleibt es weiterhin dicht bewölkt, teils gibt es auch in höheren Lagen auch Nebel, und spätestens am Morgen trudelt dann ZENOBIOs Front bei uns ein, bringt aber nicht sonderlich viel Regen mit sich. Die Front selbst kommt über unseren Köpfen fast zum Erliegen, weswegen der Sonntag eine meteorologisch zähe Geschichte werden könnte, die erst spätnachmittags zu einem Hellgrau wird. An den Temperaturen ändert sich im Vergleich zum Samstag nichts, womit auch in hohen Lagen der Rhön, wo aktuell doch eine gute Schneedecke liegt, Tauwetter herrscht. Der Wind weht vor allem in Berglagen teils kräftig aus Südwest.
Zum Wochenstart beruhigt sich das Wetter mit einer weiterhin südwestlichen Strömung wieder und Regen wird die Ausnahme, aber Nebel und Hochnebel könnten im weiteren Verlauf zum Problem werden. Wirklich winterlich sehen die nächsten 7 Tage allerdings nicht aus, auch in den Hochlagen (leider) nicht. Da gilt es aller Voraussicht nach noch abzuwarten.
In diesem Sinne wünschen wir euch einen schönen 1. Advent!
Bitte beachtet, dass sich der Wetterfrosch am Montag in einen 14 tägigen Urlaub nach Übersee verabschiedet, womit es erst Richtung Mitte Dezember hier wieder Wetter geben wird, sofern nicht richtiges Drama zu erwarten ist. Dann melden wir uns natürlich vorher.
Bis dahin, macht’s gut
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