Guten Abend zusammen
Nach dem doch sehr unbeständigen Juli hat der Sommer 2025 nun nochmal die Kurve bekommen, quasi auf der Zielgeraden, denn meteorologisch gesehen ist in nicht ganz 3 Wochen schon wieder Schluss mit dem Sommer für dieses Jahr. Demnach könnte man fast schon von einem vorgezogenen Finale sprechen, denn ob wir das, was die kommenden Tage ansteht, in diesem Jahr dann nochmal erreichen werden ist doch arg fraglich.
Hoch JULIA hat das Zepter am osthessischen Firmament übernommen und den Himmel erstmal so richtig blank geputzt, womit wir heute das astronomische Maximum an Solarstrahlung für einen 11. August „genießen“ durften. JULIA bleibt uns auch in den kommenden Tagen erhalten, und damit stellt sich eigentlich nur die Frage nach den Höchstwerten:
Am morgigen Dienstag wird es nach einer 13 bis 9°C kalten Nacht wieder amtlich heiß mit Höchstwerten von 30 bis 32°C. Dazu scheint die Sonne wieder von einem azurblauen Himmel, das Wolkenrisiko bleibt überschaubar.
Der Mittwoch wird nach aktuellem Stand dann der heißeste Tag der Woche: Stolze 34 bis örtlich knapp 36°C heiß wird es, womit wir die zweite richtige Hitzewelle des Jahres nach Ende Juni/Anfang Juli erleben. Denn mit den heißen Temperaturen und wenigen Wolken geht es auch am Donnerstag so weiter: Nochmals stehen rund 35°C auf der Agenda, vielleicht sogar wieder bis 36°C in manchen Hitzehochburgen der Region. Allerdings wird der Himmel dann nicht mehr ganz so blank geputzt sein, denn Quellwolken deuten schon an, dass die Luft schwüler wird.
Mit der Schwüle ist es dann auch nicht mehr allzu weit bis zu sommerlichen Hitzegewittern, welche vor allem am Freitag bei Höchstwerten von wieder deutlich über 30°C „drohen“ könnten – mit allem, was an konvektiven Schandtaten so dazugehört (Hagel, Starkregen, vielleicht lokal auch Sturm).
Was die Gewittergefahr am Freitag angeht, werden wir am Mittwoch oder Donnerstag nochmal näher betrachten.
Bis dahin, kommt erstmal gut durch diese wirklich heißen Tage
Eure Wetterfrösche von Osthessen-Wetter.de
PS: Zum Thema Gewitter noch ein Nachsatz: Gemäß aktueller Daten handelt es sich um eines der, wenn nicht sogar das blitzärmste Jahr seit Aufzeichnungsbeginn detaillierter Blitzdaten – also seit mindestens 20 Jahren!
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