Guten Morgen allerseits,
mittlerweile präsentiert sich die gesamte Region doch in einem netten Winterkleid mit teils zweistelligen Minustemperaturen, auch wenn das mit dem Schnee durchaus noch etwas mehr sein dürfte 😉 (sagt ein absoluter Schneeliebhaber).
Allen Winter- und Wetterfans sei aber gesagt: An Spannung mangelt es in den kommenden Tagen mal überhaupt nicht, und das liegt an einem satten Sturmtief am Freitag, das sich bei uns vielleicht sogar zum Schneetief mausert. Was wir bislang wissen und was wir nicht wissen, klären wir in den heutigen Aussichten.
Dass diese Aussichten gar nicht so einfach sind merkt man schon daran, wie viele Druckgebilde derzeit für unser Wetter verantwortlich sind: Zuerst brachte TIZIAN mit Kern über der Ostsee den Winter, dann folgte BIRTE mit den leichten Schneefällen in der Nacht, bevor Zwischenhoch ANDREAS für kurze kalte Ruhe sorgt und dann CONSTANZE’s Frontensystem heranzieht und ersten Schnee bringt, bevor vermutlich DAGMAR für Furore sorgt.
Am heutigen Dienstag passiert aber erst einmal nicht sonderlich viel: Aus meist kompakter Bewölkung flöckelt es gelegentlich vor sich hin und das bei dauerfrostigen -6 bis maximal -2 Grad.
Der morgige Mittwoch wird nach einer -6 bis -11 Grad kalten Nacht dann phasenweise sogar recht sonnig dank Zwischenhoch ANDREAS. Wärmer als -5 bis -3 Grad wird es allerdings bei uns nicht.
Der Spannungsbogen steigt dann langsam in Richtung Donnerstag: Ein erstes schwaches Frontensystem greift schon in der Nacht von Nordwesten auf unsere Region über und bringt leichte Schneefälle, mit denen es am Donnerstagmorgen wieder glatt werden könnte – pünktlich zum Berufsverkehr. Also: UFFBASSE UFF DE GASS!
Nach einer kurzen Pause geht die Party dann ab Donnerstagnachmittag so richtig los, denn die Warmfront des besagten Sturmtiefs greift zunächst mit verbreiteten Schneefällen auf unsere Region über. Dabei schneit es erst bis in tiefe Lagen und das teils mäßig bis kräftig, bevor mit einem Warmlufteinschub der Schnee in Regen übergehen kann. Hier bestehen aber noch größere Unsicherheiten, denn je südlicher das Tief zieht, umso länger bleibt es bei uns bei Schnee. Mit dabei ist ein stetig zunehmender starker, ab Donnerstagabend und bis zum Freitagmittag auch stürmischer Wind, der zu erheblichen Schneeverwehungen führen wird!
Vor allem in der Hochrhön wird es zeitweise Blizzard-artige Verhältnisse geben, die man so schon länger nicht mehr hatte.
Am Freitag sinkt die Schneefallgrenze mit der Kaltfront langsam wieder ab und aus Regen wird im Verlauf – so der heutige Plan – erneut Schnee! Dabei sind dann erneut um 5-10cm Schnee, in tiefen Lagen immerhin noch 3-5cm, zu erwarten. In der Hochrhön akkumulieren sich voraussichtlich deutlich über 30cm, die aber schwer zu messen sein dürften.
Kalt geht es dann zunächst noch weiter, bevor ab Montag ein neues Frontensystem eine Milderung bringen könnte.
Bitte beachtet: Noch immer ist die exakte Zugbahn des Tiefs und auch dessen Intensität nicht abschließend geklärt, weswegen es im Detail noch Unsicherheiten gibt. Dennoch versprechen Donnerstag bis Samstag sehr spannende Wettertage mit einem Auf und Ab zu werden.
Wir melden uns spätestens nochmal am Donnerstagvormittag mit einem ausführlichen Update.
Bis dahin, kommt gut durch die Woche!
Eure Wetterfrösche von Osthessen-Wetter.de 🙂
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